„Tolle Menschen, eine gute Mischung aus Spass und Ehrgeiz – und noch mehr Potenzial, als wir bisher gezeigt haben."
Diese Philosophie wurde nicht im Büro geschrieben. Sie entstand aus 20 ehrlichen Antworten im Frühjahr 2026 – von euch, über euch, für euch.
Was dabei zum Vorschein kam, ist bemerkenswert klar. Nahezu alle beschreiben dieses Team mit denselben Worten: Familie, Zusammenhalt, Spass, Potenzial. Und gleichzeitig der spürbare Hunger nach mehr – intensiveren Trainings, klareren Strukturen, ehrlichem Feedback, konsequentem Handeln.
Dieses Dokument hält fest, was ihr seid, was ihr sein wollt – und was es braucht, um dorthin zu kommen. Es ist kein Regelwerk. Es ist ein gemeinsames Bekenntnis.
„Es ist UNSER Team. Zu Hause. Viele Mädels, die ich seit Jahren jede Woche sehe. Noch mehr Potenzial vorhanden, als wir bisher gezeigt haben."
Das Fundament ist stark. Jetzt bauen wir darauf.
Basis: 20 Spielerinnen · Umfrage März 2026 · Werte gerundet
Wir brauchen keine zusätzlichen Trainings – wir brauchen bessere. Jede Minute in der Halle wird mit Tempo, Fokus und klarer Absicht genutzt. Das Trainerteam gestaltet Trainings vorbereitet, transparent und fordernd. Die Spielerinnen bringen 100% Fokus – immer.
Wir sprechen miteinander – nicht übereinander. Ehrliches Feedback ist kein Angriff, sondern ein Geschenk. Das Trainerteam gibt individuelle Inputs während Übungen, wertet Spiele gemeinsam aus und benennt Schwächen konkret. Spielerinnen fordern Feedback aktiv ein und geben es konstruktiv weiter.
Das Ziel ist klar. Wer für die Aufstiegsspiele spielt, lebt das von der ersten Übungseinheit an. Kein «vielleicht». Das bedeutet: fixe Linien soweit möglich, ein klares Niveau im Training, klare Kommunikation von Trainerinnen und Spielerinnen – und Konsequenz bei Abmachungen.
Winner-Mentalität bedeutet nicht Verkrampftheit. Wenn Spielerinnen sich zu viel Druck machen, funktioniert das Team weniger gut – das sagen die Spielerinnen selbst. Mut, Lockerheit und echte Freude am Spiel sind keine Gegensätze zur Leistungsambition. Sie sind deren Voraussetzung.
Philosophie entfaltet sich im Training. Hier sind die konkreten Massnahmen, die direkt aus den Rückmeldungen entstanden sind.
85% wollen einen klaren Plan. Das Trainerteam stellt einen individuellen Athletikplan bereit – kein Obligatorium, aber eine klare Struktur für alle, die den nächsten Schritt machen wollen. Kraft, Ausdauer und Sprungkraft als Schwerpunkte.
Kein langsames Anlaufen. Trainings beginnen fokussiert, jede Übung wird mit dem Tempo durchgeführt, das im Spiel gefragt ist. Spielerinnen, die pushen, ziehen andere mit.
Soweit möglich trainieren wir in den gleichen Linien, die wir im Spiel einsetzen. So entstehen Automatismen, Vertrauen und gemeinsames Spielverständnis.
Regelmässige Mini-Wettkämpfe im Training: Welches Team schiesst zuerst 4 Tore? Wer hält länger den Ball? Druck lernt man nur unter Druck.
Wir nutzen unsere Spielvideos. Kurze, gemeinsame Analyse nach Spielen – nicht um jemanden blossuzustellen, sondern um gemeinsam zu wachsen und Wiederholungsfehler zu eliminieren.
Klassische Intervalle ergänzen wir mit ausdauerfokussierten Spielformen. Spürbar besser in der Schlussphase von Spielen – das war diese Saison eine klare Schwachstelle.
Fällt Trainerinnen bei einer Spielerin etwas auf, wird sie kurz zur Seite genommen. Ein Tipp, ein Gedanke – umgesetzt beim nächsten Durchlauf. Mehr Fortschritt pro Trainingsminute.
Eine Philosophie lebt nur, wenn sie täglich gelebt wird. Diese acht Punkte übersetzen unsere Werte in konkrete Haltungen – für Spielerinnen und Trainerteam gleichermassen.
Alle ziehen am selben Strick. Alle haben dasselbe Ziel – und es wird klar kommuniziert, nach dem wird gearbeitet und entschieden.
Was braucht das Team?Ein klares Ziel von Anfang an – kein «vielleicht». Jede einzelne muss die Verantwortung für sich selbst übernehmen.
Was braucht das Team?100% Fokus in den Trainings. Mehr Qualität – statt mehr Trainings, die eher larifari sind. Man merkt, wenn man sich gegenseitig pusht.
Was muss sich ändern?Wenn das Team sich zu viel Druck macht, funktionieren wir weniger gut. Wieder mehr Lockerheit und Freude finden – das ist unser Schlüssel.
Was braucht das Team?Konstruktive Feedbacks – Verbesserungsmöglichkeiten, aber auch positive Rückmeldungen. Für ein gutes Klima und ein starkes Selbstbewusstsein.
Was muss sich ändern?Es ist eine zweite Familie. Ich fühle mich wohl, habe Spass – und es macht Freude, gemeinsam etwas zu erreichen.
Was macht das Team besonders?Nicht «vielleicht». Nicht «mal schauen». 100% der Spielerinnen sehen das Potenzial. 85% sind bereit, den Weg mitzugehen. Das Fundament ist gelegt. Jetzt bauen wir.
Das Ziel wird am Saisonstart gemeinsam ausgesprochen und von allen getragen. Wer dabei ist, ist dabei – ganz.
Die vier Säulen werden von Woche zu Woche spürbarer. Training ist nicht Pflicht – Training ist Investition.
Jede Spielerin investiert in ihre eigene Entwicklung – nach Mass, aber konsequent. Der Athletikplan hilft dabei.
Damen 1. Liga · Floorball Obwalden · Saison 2026/27